Lindsey Vonn, die olympische Goldmedaillengewinnerin, dokumentierte öffentlich die Schwere ihrer Verletzungen, die sie sich bei einem Abfahrtsunfall bei den Winterspielen in Mailand in Cortina zugezogen hatte. Am Freitag teilte sie in den sozialen Medien ein detailliertes Röntgenbild mit, auf dem zu sehen war, dass nach einer sechsstündigen Operation – ihrem fünften Eingriff seit dem Unfall am 8. Februar – umfangreiche Metallteile in ihr Bein implantiert worden waren.
Die Verletzung, ein komplexer Schienbeinbruch, erforderte mehrere Platten und Schrauben zur Stabilisierung. Vonn würdigte den chirurgischen Erfolg von Dr. Tom Hackett und dankte Dr. Randall Viola in ihrem Instagram-Beitrag für die Unterstützung. *„Ich bin jetzt wirklich bionisch“, schrieb sie und verdeutlichte damit das Ausmaß des Traumas.
Die Genesung des Athleten war kompliziert. Sie teilte ein Video von sich selbst in einem Krankenhausbett und erklärte, dass sie aufgrund postoperativer Probleme weiterhin im Krankenhaus liegt. Trotz der Herausforderungen betont sie, dass Fortschritte in „kleinen Schritten“ gemacht werden.
Dieser Unfall ereignete sich während Vonns Versuch eines olympischen Comebacks im Alter von 41 Jahren, nachdem er sich kurz vor den Spielen einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Der Sturz ereignete sich wenige Sekunden nach Beginn des Abfahrtsrennens und führte zu einem Lufttransport in ein italienisches Krankenhaus.
Um die emotionale Belastung noch zu steigern, gab Vonn auch den kürzlichen Tod ihres Hundes Leo bekannt, der sich am Tag nach ihrem Unfall ereignete. „Das waren ein paar unglaublich harte Tage … wahrscheinlich die schwersten meines Lebens“, schrieb sie und drückte ihre tiefe Trauer über den Verlust aus.
Vonns Transparenz hinsichtlich ihrer körperlichen und emotionalen Genesung verdeutlicht die brutalen Realitäten des Spitzensports und die Opfer, die Sportler bringen, um an Wettkämpfen teilzunehmen. Der Vorfall wirft Fragen zu den Risiken auf, die mit Hochgeschwindigkeitswettkämpfen verbunden sind, und zu den langfristigen Folgen für Sportler, die ihren Körper an ihre Grenzen bringen.
