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Praxis vs. echte Arbeit: Wie man Wehen unterscheidet

Praxis vs. echte Arbeit: Wie man Wehen unterscheidet

Wenn sich eine Schwangerschaft den letzten Wochen nähert, beginnt der Körper mit einer Reihe physiologischer Vorbereitungen für die Geburt. Eine der häufigsten Angstquellen für werdende Eltern ist die Unterscheidung zwischen Braxton-Hicks – oft als „Übungswehen“ bezeichnet – und echten Wehen.

Um die Nuancen zwischen diesen beiden Erfahrungen zu verstehen, geht es nicht nur darum, mit Unbehagen umzugehen; Es geht darum zu wissen, wann der Übergang von der häuslichen Pflege zur professionellen medizinischen Hilfe erfolgen muss.

Braxton Hicks verstehen: Die „Übungsphase“.

Braxton-Hicks-Kontraktionen sind die Art und Weise der Gebärmutter, sich für die intensive Arbeit der Entbindung zu stärken. Sie sind durch ein Spannungs- oder Verhärtungsgefühl im gesamten Bauchbereich gekennzeichnet.

Zu den Hauptmerkmalen gehören:
Unregelmäßigkeit: Sie folgen keinem vorhersehbaren Rhythmus und können sporadisch auftreten.
Geringe Intensität: Obwohl sie unangenehm sein oder ein Druckgefühl hervorrufen können, verursachen sie im Allgemeinen keine eskalierenden Schmerzen.
Empfindlichkeit gegenüber Auslösern: Diese Kontraktionen werden oft durch Dehydrierung, körperliche Anstrengung oder eine volle Blase verschlimmert.
Reaktion auf Ruhe: Ein charakteristisches Merkmal von Braxton Hicks ist, dass sie oft nachlassen, wenn Sie Wasser trinken, Ihre Position ändern oder auf der linken Seite ruhen.

Wahre Wehen erkennen: Der Weg zur Entbindung

Echte Wehen sind ein fortschreitender physiologischer Prozess. Im Gegensatz zu Übungskontraktionen sind echte Wehen darauf ausgelegt, ein bestimmtes Ziel zu erreichen: die Erweichung, Ausdünnung (Auslöschung) und Öffnung (Erweiterung) des Gebärmutterhalses.

Wie sich echte Wehen unterscheiden:
Vorhersehbare Muster: Kontraktionen werden immer regelmäßiger und treten in kürzeren Abständen auf.
Zunehmende Intensität: Sie fühlen sich oft wie eine „Welle“ an, die sich zu einem Höhepunkt steigert. Mit fortschreitender Wehentätigkeit wird es schwieriger, sie „durchzusprechen“.
Beharrlichkeit: Echte Wehen hören nicht auf, wenn Sie die Position wechseln, Flüssigkeit zu sich nehmen oder sich ausruhen.
Körperliche Veränderungen: Sie gehen mit Veränderungen des Gebärmutterhalses einher, die nur von einem Arzt während einer Untersuchung bestätigt werden können.

Die goldene Regel: Konzentrieren Sie sich auf Muster, nicht nur auf den Schmerz

Ein weit verbreitetes Missverständnis ist, dass „echte“ Wehen unerträglich schmerzhaft sein müssen. Allerdings können sich frühe Wehen manchmal relativ mild anfühlen. Der zuverlässigste Indikator für echte Wehen ist das Muster der Wehen.

Um dies effektiv zu überwachen, sollten Sie zwei spezifische Kennzahlen verfolgen:
1. Dauer: Wie lange dauert eine einzelne Wehe vom Anfang bis zum Ende?
2. Häufigkeit: Die Zeit, die vom Beginn einer Kontraktion bis zum Beginn der nächsten verstrichen ist.

Die 5-1-1-Richtlinie

Viele Geburtshelfer empfehlen die 5-1-1-Regel als Maßstab für den Gang ins Krankenhaus:
– Wehen liegen im Abstand von 5 Minuten;
– Jede dauert mindestens 1 Minute;
– Dieses Muster hält seit mindestens 1 Stunde an.

Begleitende Anzeichen einer bevorstehenden Wehentätigkeit

Über die Kontraktionen hinaus können mehrere andere physiologische Veränderungen darauf hinweisen, dass die Geburt nahe ist:
* Blutige Erscheinung: Ein Schleimausfluss, der rosa, braun oder leicht blutig sein kann.
* Membranbruch: Dies wird als „Wasserbruch“ bezeichnet und kann sich als plötzlicher Schwall oder kontinuierliches Rinnsal äußern.
* Beckendruck: Das Gefühl, dass sich das Baby tiefer im Becken niederlässt.

Wann Sie sich umgehend an Ihren Arzt wenden sollten

Während es hilfreich ist, Muster zu Hause zu überwachen, erfordern bestimmte Symptome sofortige ärztliche Hilfe, unabhängig davon, ob Sie das Gefühl haben, „echte“ Wehen zu haben.

Suchen Sie sofort einen Arzt auf, wenn Folgendes auftritt:
Erhebliche Vaginalblutung (mehr als leichte Schmierblutungen).
Ein plötzlicher Schwall oder Austritt von Flüssigkeit (möglicherweise Wasserbruch).
Eine spürbare Abnahme der fetalen Bewegung.
Schwere Symptome: Wie starke Kopfschmerzen, Sehstörungen, plötzliche Schwellung oder starke Schmerzen im Oberbauch.
Unerbittlicher Beckenschmerz, der zwischen den Wehen nicht nachlässt.


Schlussfolgerung
Die Unterscheidung zwischen Braxton Hicks und echten Wehen beruht mehr auf der Beobachtung von Rhythmus und Konsistenz als auf dem Ausmaß des empfundenen Schmerzes. Wenn Sie Zweifel haben, geben Sie der Sicherheit stets Vorrang, indem Sie sich an Ihren Gynäkologen wenden, um sicherzustellen, dass sich sowohl Sie als auch Ihr Baby gesund entwickeln.

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